Kristallschmuck

Der Name Kristallglas leitet sich vom Bergkristall ab. Der aus dem Mineral Quarz bestehende Schmuckstein wird aufgrund seiner transparenten Schönheit vielseitig verwendet – in der Kosmetik, für die anspruchsvolle Gestaltung von Innenräumen, als Applikationen in der Mode und selbstverständlich auch als Schmuck. Das geschliffene Kristallglas, das durch Zusätze eingefärbt werden kann, wird als preisgünstiger Diamantenersatz gern für Modeschmuck aber auch von Designern für ihre Kreationen verwendet.
 
Führender Hersteller von geschliffenen Kristallschmucksteinen ist die österreichische Firma Swarovski. Firmengründer Daniel Swarovski revolutionierte 1891 mit seiner Erfindung zum industriellen Schleifen von Kristallschmucksteinen die Modebranche. Bereits Elsa Schiaparelli und Coco Chanel verliehen zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Kreationen zusätzlichen Glanz. Später arbeitete Swarovski mit Modedesignern wie Christian Dior, Gianni Versace, Yves Saint Laurent und Christian Lacroix zusammen. Heute sind Swarovski-Kristalle auf allen Laufstegen der Welt zu sehen. Der Name Swarovski ist damit zu einem Synonym für Eleganz und glitzernden Luxus geworden. Ob als Besatz auf Armbändern, in Ringe eingelegte Schmucksteine oder als Anhänger in Muschel- oder Blumenform: Swarovski-Steine finden sich heutzutage in vielen Schmuckstücken.
 
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